Für längere Zeit herrschte auf diesem Blog wieder einmal Stille. Dies lag jedoch keinesfalls an mangelnder Motivation oder daran, dass nichts passiert ist, ganz im Gegenteil:
Seit dem letzten Eintrag ist eine ganze Menge passiert - gegen Ende des Kurses wurde die Schulung immer anstrengender, standen doch zwei große Abschlusstests an. Auf der einen Seite gab es die sicherheitsrelevanten Aspekte [Safety and Emergency Procedures], auf der anderen Seite standen auch Dinge wie Service, Uniformtrageordnung und vieles mehr auf dem Programm - beides Tests, für die eine gewisse Stoffmenge beherrscht werden wollte. Trotz der Fülle an Themen gab es für niemanden aus unserem Kurs ernsthafte Probleme, sodass nicht nur alle bestanden haben, sondern vielmehr überdurchschnittlich gut abschnitten!
Nachdem nun diese Tests alle gelaufen waren, konnten wir uns auf unsere 3 Ausbildungsflüge umso mehr freuen, bei denen wir als zusätzliches Besatzungsmitglied [Additional Crewmember, kurz ACM] jeweils einen regulären Dienst begleitet haben. Hier wurde darauf Wert gelegt, dass wir an den ersten beiden Tagen jeweils eine Flugbegleiter-Station (3L / 3R) begleiteten, während uns auf dem letzten Ausbildungsflug die Wahl gelassen wurde. Für mich ging es an den 3 Tagen nach Zürich, Pisa, Wien und schlussendlich nach Bastia auf Korsika. Bedingt durch die Tatsache, dass wir als Besatzungsmitglied "on top" geplant waren, sprich nicht zur regulären Crew gehörten, blieb uns durchaus auch die Möglichkeit, einige Male zum Start und zur Landung im Cockpit zu sitzen, was sicherlich auch ein kleines Highlight war. Das größte Highlight für mich persönlich war jedoch die Möglichkeit, in Wien unseren Ersten Offizier beim Outside-Check auf dem Vorfeld zu begleiten, der dann auch jedes Detail, auf das geachtet wird, erklärte. Das war sicherlich ein schönes Erlebnis, was ich wohl vorerst nicht mehr werde mitmachen können, da ich ja nun zur regulären Besatzung gehöre und somit meine eigenen Aufgaben und Pflichten an Bord zu erfüllen habe.
Nach diesen 3 Ausbildungsflügen stand nun am Montag danach die Unterzeichnung des eigentlichen Arbeitsvertrages in der Konzernzentrale in Köln für uns an, an die wir im Anschluss dann noch jeder mindestens 2 freie Tage in der Heimat hatten, bevor für uns der eigentliche Einsatz im Liniendienst ab Mai begann.
Bereits der erste Blick auf den Dienstplan ließ mein Herz ein wenig höher schlagen - vermehrt Spätschichten! Für mich als Langschläfer sicherlich ein Traum. Auch die Destinationen können sich sehen lassen, eine bunte Vielfalt hat sich da eingeschlichen, sodass ich vielleicht demnächst mal eine Karte des Streckennetzes ab Köln irgendwo aufhängen könnte, auf der ich die bisher angeflogenen Ziele alle markieren kann. Mal sehen, ob ich es schaffe, alle Ziele hier abzufliegen - spannend wäre das allemal!
Fakt ist jedenfalls an dieser Stelle, dass ich die Erfahrungen, die ich bereits in der kurzen Zeit hier sammeln durfte, nicht mehr missen möchte. Alleine durch die Tatsache, dass man nun auch die andere Seite kennt, verändert so manche Sichtweise in Bezug auf die Arbeit der Kabinencrews, die definitiv von 90% der Menschen unterschätzt wird.
Und zum Abschluss noch ein Bild vom Feierabend nach einer Spätschicht gegen 23:00 Uhr, viel Spaß und bis zum nächsten Mal!
Freitag, 10. Mai 2013
Samstag, 6. April 2013
Halbzeit!
Wie die Zeit vergeht der letzte Eintrag liegt schon wieder gut einen Monat zurück. In der Zwischenzeit ist nun schon einiges passiert, sodass ich mich bemühen werde, alles wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
Am 16. März stand erst einmal der Umzug nach Köln an. Dem Umstand, dass die Wohnung bereits möbliert war, war es zu verdanken, dass das "Gepäck" nicht allzu groß ausfiel und sich auf eine Fahrt beschränkte. Auch in Köln war dann dementsprechend schnell ausgepackt und eingerichtet. Zwei Tage noch waren es bis zum Schulungsstart...
Montag, 18.03.
Bereits im Voraus haben wir uns mit einigen Kursteilnehmern am Kölner Flughafen verabredet, um schon mal zu schauen, mit wem wir die nächsten 6 Wochen verbringen sollten. Schon dort war relativ schnell klar, dass wir eine tolle Truppe erwischt hatten - bedingt durch die Tatsache, dass unser geplanter Kurs in zwei Kurse gespalten wurde, um keine allzu große Gruppe in den Schulungsräumen mit mehr oder minder großem Erfolg zu unterrichten, war auch die ganze Atmosphäre innerhalb des Kurses von Beginn an eine Spur persönlicher, als es womöglich sonst der Fall ist.
Was den Lehrgang an sich angeht, so wird von Anfang an ein recht straffes Programm durchgezogen - immerhin müssen wir nach 6 Wochen in der Lage sein, eigenständig und vor allem eigenverantwortlich eine sichere "Flight Operation" zu gewährleisten. Darunter fallen unter anderem die Schulung für Erste Hilfe, sowie die zwei Wochen Emergency Training, in denen wir uns gerade befinden. Hier gilt es Kommandos zu brüllen, bis der Arzt kommt oder die Stimme versagt - beides natürlich auch gerne doppeldeutig zu sehen. Vor einer Woche hätte sicherlich keiner von uns erwartet, dass wir innerhalb so kurzer Zeit so große Lernfortschritte machen, wie wir sie in den vergangenen paar Tagen gemacht haben - das Lob haben wir uns sicherlich verdient!
Die ersten Tests haben wir bisher auch alle mit Bravour gemeistert - als nächstes steht jetzt der Test für Emergency Training am kommenden Donnerstag, der sicherlich die größte Hürde unserer Schulung darstellt. Dementsprechend hoch ist natürlich der Lernaufwand, der dafür zu betreiben ist - nichtsdestotrotz haben wir alle das Ziel vor Augen, bereits am 25. April guten Gewissens auf den ersten Ausbildungsflug zu gehen.
In diesem Sinne: Weiter so, wir sind echt eine tolle Truppe!
Und damit verabschiede ich mich auch wieder ins restliche Wochenende - ein kluges Zitat jedoch gibt es noch zum Abschluss:
Am 16. März stand erst einmal der Umzug nach Köln an. Dem Umstand, dass die Wohnung bereits möbliert war, war es zu verdanken, dass das "Gepäck" nicht allzu groß ausfiel und sich auf eine Fahrt beschränkte. Auch in Köln war dann dementsprechend schnell ausgepackt und eingerichtet. Zwei Tage noch waren es bis zum Schulungsstart...
Montag, 18.03.
Bereits im Voraus haben wir uns mit einigen Kursteilnehmern am Kölner Flughafen verabredet, um schon mal zu schauen, mit wem wir die nächsten 6 Wochen verbringen sollten. Schon dort war relativ schnell klar, dass wir eine tolle Truppe erwischt hatten - bedingt durch die Tatsache, dass unser geplanter Kurs in zwei Kurse gespalten wurde, um keine allzu große Gruppe in den Schulungsräumen mit mehr oder minder großem Erfolg zu unterrichten, war auch die ganze Atmosphäre innerhalb des Kurses von Beginn an eine Spur persönlicher, als es womöglich sonst der Fall ist.
Was den Lehrgang an sich angeht, so wird von Anfang an ein recht straffes Programm durchgezogen - immerhin müssen wir nach 6 Wochen in der Lage sein, eigenständig und vor allem eigenverantwortlich eine sichere "Flight Operation" zu gewährleisten. Darunter fallen unter anderem die Schulung für Erste Hilfe, sowie die zwei Wochen Emergency Training, in denen wir uns gerade befinden. Hier gilt es Kommandos zu brüllen, bis der Arzt kommt oder die Stimme versagt - beides natürlich auch gerne doppeldeutig zu sehen. Vor einer Woche hätte sicherlich keiner von uns erwartet, dass wir innerhalb so kurzer Zeit so große Lernfortschritte machen, wie wir sie in den vergangenen paar Tagen gemacht haben - das Lob haben wir uns sicherlich verdient!
Die ersten Tests haben wir bisher auch alle mit Bravour gemeistert - als nächstes steht jetzt der Test für Emergency Training am kommenden Donnerstag, der sicherlich die größte Hürde unserer Schulung darstellt. Dementsprechend hoch ist natürlich der Lernaufwand, der dafür zu betreiben ist - nichtsdestotrotz haben wir alle das Ziel vor Augen, bereits am 25. April guten Gewissens auf den ersten Ausbildungsflug zu gehen.
In diesem Sinne: Weiter so, wir sind echt eine tolle Truppe!
Und damit verabschiede ich mich auch wieder ins restliche Wochenende - ein kluges Zitat jedoch gibt es noch zum Abschluss:
"For once you have tasted flight you will walk the earth with your
eyes turned skywards, for there you have been and there you will long to
return."
Leonardo da Vinci
Donnerstag, 7. März 2013
11 days left!
Langsam, aber sicher nähert sich die freie Zeit daheim ihrem Ende - bereits in 9 Tagen steht der Umzug nach Köln an und bereits zwei Tage später beginnt mein Flugbegleiter-Lehrgang bei der Germanwings. Somit wird es noch einmal Zeit für ein kleines Update, bevor ich mich wagemutig in die Schulung und das darauf folgende Berufsleben stürze.
Bereits letzte Woche erhielten wir unseren Kursplan, sowie einige weiterführende Informationen bezüglich der Uniformbestellungen. Hier erlebten wir alle eine Überraschung, sollen doch am 18. März zwei Kurse bei Germanwings beginnen - vor diesem Hintergrund gab es dann auch unterschiedliche Kurspläne, was zunächst für ein wenig Verwirrung sorgte. Nichtsdestotrotz bin ich mit meinem Plan sehr zufrieden. Zwar fliegen wir im Gegensatz zu unserem Vorgängerkurs, der eine Woche vor uns startet, nicht für ein paar Tage nach Berlin, doch die Tatsache, dass wir genauso früh mit der Schulung abschließen, entschädigt uns doch schon wieder ein wenig.
Im Vordergrund der Schulung steht ganz klar das "Emergency Training", dem zwei Wochen gewidmet werden. Hinzu kommen noch 2 Tage "Erste Hilfe", sowie diverse kleinere Blöcke, in denen es auch Einheiten von Meteorologie und Flugzeugkunde geben wird. Bereits die Tatsache, dass dem "Emergency Training" fast die Hälfte der Zeit zugestanden wird, zeigt deutlich, dass der Beruf des Flugbegleiters entgegen jeder Laien-Beurteilung weitaus mehr fordert, als das Servieren von "Speis und Trank" - letzten Endes sind wir dafür verantwortlich, dass wir innerhalb von maximal 90 Sekunden das gesamte Flugzeug im Notfall evakuieren können.
Zusätzlich zum Kursplan gab es, wie bereits oben erwähnt, einige Informationen zur Bestellung der Uniform. Bereits letzten Freitag konnte ich also meine Bestellung für die Grundausstattung aufgeben, nachdem erst einmal gründliches Vermessen anstand. Heute war es endlich soweit - zwei Kartons, die ausgepackt werden wollten, fanden den Weg zu mir. Die Ausstattung an sich ist wirklich hervorragend, wobei der Pilotenkoffer natürlich mein Lieblingsstück beim Auspacken war...
Nach einigem Anprobieren diverser Uniformteile war schnell klar, dass ein paar Sachen wieder zurückgeschickt werden mussten. Zum einen waren dies ein Sakko und ein Pullover, die beide als Auswahlstücke mitgeschickt wurden, damit ich mir bei der Größe das Passendere auswählen konnte. Darüber hinaus fielen die Uniformhosen weiter und länger als gedacht aus, sodass auch hier getauscht werden muss. Das Paket befindet sich also somit wieder auf dem Rückweg, mal sehen, wann die Ersatzware dann geliefert wird.
Mit dem Näherrücken des Lehrgangsbeginns und dem damit verbundenen Umzug stand dann auch an einigen Stellen ein Abschied an, insbesondere bei der örtlichen Schülerhilfe fiel dieser sehr schwer, doch was sein muss, das muss nun einmal sein. An so einer Stelle sollte man sich immer vor Augen halten:
Bereits letzte Woche erhielten wir unseren Kursplan, sowie einige weiterführende Informationen bezüglich der Uniformbestellungen. Hier erlebten wir alle eine Überraschung, sollen doch am 18. März zwei Kurse bei Germanwings beginnen - vor diesem Hintergrund gab es dann auch unterschiedliche Kurspläne, was zunächst für ein wenig Verwirrung sorgte. Nichtsdestotrotz bin ich mit meinem Plan sehr zufrieden. Zwar fliegen wir im Gegensatz zu unserem Vorgängerkurs, der eine Woche vor uns startet, nicht für ein paar Tage nach Berlin, doch die Tatsache, dass wir genauso früh mit der Schulung abschließen, entschädigt uns doch schon wieder ein wenig.
Im Vordergrund der Schulung steht ganz klar das "Emergency Training", dem zwei Wochen gewidmet werden. Hinzu kommen noch 2 Tage "Erste Hilfe", sowie diverse kleinere Blöcke, in denen es auch Einheiten von Meteorologie und Flugzeugkunde geben wird. Bereits die Tatsache, dass dem "Emergency Training" fast die Hälfte der Zeit zugestanden wird, zeigt deutlich, dass der Beruf des Flugbegleiters entgegen jeder Laien-Beurteilung weitaus mehr fordert, als das Servieren von "Speis und Trank" - letzten Endes sind wir dafür verantwortlich, dass wir innerhalb von maximal 90 Sekunden das gesamte Flugzeug im Notfall evakuieren können.
Zusätzlich zum Kursplan gab es, wie bereits oben erwähnt, einige Informationen zur Bestellung der Uniform. Bereits letzten Freitag konnte ich also meine Bestellung für die Grundausstattung aufgeben, nachdem erst einmal gründliches Vermessen anstand. Heute war es endlich soweit - zwei Kartons, die ausgepackt werden wollten, fanden den Weg zu mir. Die Ausstattung an sich ist wirklich hervorragend, wobei der Pilotenkoffer natürlich mein Lieblingsstück beim Auspacken war...
Nach einigem Anprobieren diverser Uniformteile war schnell klar, dass ein paar Sachen wieder zurückgeschickt werden mussten. Zum einen waren dies ein Sakko und ein Pullover, die beide als Auswahlstücke mitgeschickt wurden, damit ich mir bei der Größe das Passendere auswählen konnte. Darüber hinaus fielen die Uniformhosen weiter und länger als gedacht aus, sodass auch hier getauscht werden muss. Das Paket befindet sich also somit wieder auf dem Rückweg, mal sehen, wann die Ersatzware dann geliefert wird.
Mit dem Näherrücken des Lehrgangsbeginns und dem damit verbundenen Umzug stand dann auch an einigen Stellen ein Abschied an, insbesondere bei der örtlichen Schülerhilfe fiel dieser sehr schwer, doch was sein muss, das muss nun einmal sein. An so einer Stelle sollte man sich immer vor Augen halten:
"Man sieht sich immer 2x im Leben!"
In diesem Sinne soll es das für heute erst einmal wieder gewesen sein, ein paar Sachen wollen für die Schulung dann doch noch gelernt werden. Bis zum nächsten Mal!
Mittwoch, 23. Januar 2013
Aktueller Lagebericht und Ausblick auf 2013
Während wir uns im Dezember noch mit Wohnungsinseraten herumschlagen mussten, bei denen es selbst auf mehrfache Anfragen keinerlei Rückmeldungen gab, war der Januar dann schon ein wenig mehr von Erfolg geprägt. Wir haben die ersten Wohnungsbesichtigungen für den 7. Januar terminiert - zunächst ganze 3 an der Zahl (!) - doch je näher dieser Termin rückte, umso mehr Anbieter meldeten sich auf einmal doch noch und boten uns eine Besichtigung an, natürlich am selben Termin. Nun war Organisation gefordert, da sowohl Felix, als auch ich eine etwas längere Anfahrt hatten und somit nur begrenzt Zeit für die Besichtigungen zur Verfügung stand. Im Endeffekt standen zunächst 5 Besichtigungen an, wovon eine kurzfristig seitens des Anbieters abgesagt wurde, da die Wohnung bereits vergeben sei - es blieben also noch 4 Inserate übrig.
Für 14:00 Uhr stand das erste Angebot auf dem Plan, ein möbliertes Apartement mit Einbauküche, Waschmaschine, 2 Schlafzimmern, Bad und im Prinzip allem, was man so zum alltäglichen Leben braucht. Insgeheim unser Favorit, übertraf die Besichtigung unsere Erwartungen dann sogar noch. Nichtsdestotrotz wollten wir natürlich nichts überstürzen - schließlich standen auch noch andere Wohnungen auf dem Programm. Die Tatsache, dass es zu dem Zeitpunkt auch keinen Mitbewerber für das Apartement gab, gab uns Sicherheit, dass wir uns ohne Probleme noch die anderen Wohnungen ansehen konnten, ohne uns bereits jetzt festzulegen. Die anderen Besichtigungen gibt es jedoch nur in Kurzform, da keine davon wirklich überzeugen konnte - sei es nun aufgrund des Preises, der Lage oder der Ausstattung. Wenn man dann noch die Vermieterin fragte, wie sich der Preis zusammensetzt, dann kam ein durchaus interessanter Dialog zustande, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:
"Nebenkosten sind also 110€. Sind Heizkosten und Strom enthalten, oder nicht?"
"Neee, die kommen natürlich noch dazu. Heizkosten sind fix 140€, Strom wird nach Verbrauch abgerechnet."
"Aha...was ist denn dann in den Nebenkosten enthalten?"
"...Flurbeleuchtung..."
Bei solch erhellenden Gesprächen haben wir dann schnellstmöglich die Besichtigung auf höfliche Art und Weise abgebrochen, ein wenig unseriös wirkte das dann doch. Letztenendes sind wir also bei dem möblierten Apartement geblieben, welches nicht nur die beste Ausstattung hatte, sondern auch preislich überzeugen konnte. Auch die Verbindung zum Flughafen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut, sodass wir bereits am Folgetag den Vertrag unterschreiben konnten.
Nachdem also auch wohnungsmäßig alles abgeklärt war, stand für mich nur noch die Zuverlässigkeitsüberprüfung aus, die aufgrund eines Missverständnisses knapp 2 Monate in Anspruch nahm. Erst heute kam dann endlich der langersehnte Umschlag, sodass einem Schulungsbeginn am 18. März derzeit nichts mehr im Wege steht. Aber wie geht es denn nun für mich wirklich weiter?
Zunächst einmal muss der Umzug nach Köln soweit organisiert werden. Da das Apartement ja bereits möbliert ist, muss ich gar nicht mal viele Sachen mitnehmen, sodass ich mich lediglich mit ein paar gut gefüllten Umzugskartons Anfang März auf nach Köln begebe.
Mein Flugbegleiter-Lehrgang wird nach derzeitiger Planung am 18. März beginnen und dauert insgesamt 6 Wochen, also bis Anfang Mai. Geplant ist der 2. Mai als Abschlussdatum des Lehrgangs, was für mich heißt, dass ich bereits ab der darauf folgenden Woche im regulären Liniendienst der Germanings quer durch Deutschland und Europa fliegen darf. Wie lange ich insgesamt bei der Germanwings als Flugbegleiter tätig sein werde, ist derzeit nicht abzusehen, da momentan die Verhandlungen zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Vereinigung Cockpit laufen - erst nach Abschluss dieser Verhandlungen können womöglich erste Prognosen zu einer Lehrgangseinteilung und -planung für das kommende Jahr gemacht werden. In diesem Sinne freue ich mich erst einmal auf eine mit Sicherheit abwechslungsreiche und schöne Zeit bei Germanwings. Und weil bewegte Bilder in der Regel mehr als tausend Worte sagen, hier ein kleiner Einblick, was man so alles in der Flugbegleiter-Schulung erwarten kann:
Sonntag, 23. Dezember 2012
Weihnachtszeit
Nach einer etwas längeren Abstinenz melde ich mich zurück. Mit den Weihnachtsvorbereitungen rückt auch das kommende Jahr immer näher und damit auch der Beginn der Flugbegleiterschulung am 18. März.
Der Schulungsvertrag ist schon seit einiger Zeit unterschrieben und die notwendigen Formulare habe ich ebenfalls schon eingereicht - das Einzige, was derzeit noch aussteht, ist die Zuverlässigleitsüberprüfung, sowie das wohl Wichtigste überhaupt: Die Wohnung!
Zusammen mit einem Bekannten, der etwas eher bei Germanwings anfängt und ebenso wie ich auf einen Schulungsplatz bei der Lufthansa wartet, habe ich mich dazu entschlossen, eine WG in Köln zu gründen, um Kosten zu sparen. Das eigentliche Problem liegt hierbei darin, eine Wohnung zu finden, die in Flughafennähe liegt, bereits über eine Küche verfügt und darüber hinaus auch noch bezahlbar ist.
Wenn es dann soweit ist, dass eine Wohnung all diese Kriterien erfüllt, kommt der schwierigste Teil: Die Kontaktaufnahme zum Vermieter, die sich häufig als wesentlich komplizierter herausstellt, als man vermuten mag. Von knapp 10 Angeboten gab es im Durchschnitt eine einzige Rückmeldung, ein denkbar schlechter Schnitt, sodass es langsam eng wird, da mein Mitbewohner spätestens Mitte Februar einziehen muss. Der erste Besichtigungstermin ist für Anfang Januar angesetzt - mal sehen, ob sich bis dahin noch etwas Anderes ergibt...
Ansonsten gibt es derzeit nicht allzu viel Neues zu berichten - den neuen Auftritt der Germanwings haben sicherlich viele von Euch in den Medien mitverfolgen können und ich muss echt sagen, dass das Konzept auf mich als Passagier recht ansprechend wirkt. Wollen wir mal hoffen, dass die anderen Passagiere das in Zukunft auch so sehen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Sobald es wieder etwas Neues zu berichten gibt, werde ich mich natürlich melden.
Der Schulungsvertrag ist schon seit einiger Zeit unterschrieben und die notwendigen Formulare habe ich ebenfalls schon eingereicht - das Einzige, was derzeit noch aussteht, ist die Zuverlässigleitsüberprüfung, sowie das wohl Wichtigste überhaupt: Die Wohnung!
Zusammen mit einem Bekannten, der etwas eher bei Germanwings anfängt und ebenso wie ich auf einen Schulungsplatz bei der Lufthansa wartet, habe ich mich dazu entschlossen, eine WG in Köln zu gründen, um Kosten zu sparen. Das eigentliche Problem liegt hierbei darin, eine Wohnung zu finden, die in Flughafennähe liegt, bereits über eine Küche verfügt und darüber hinaus auch noch bezahlbar ist.
Wenn es dann soweit ist, dass eine Wohnung all diese Kriterien erfüllt, kommt der schwierigste Teil: Die Kontaktaufnahme zum Vermieter, die sich häufig als wesentlich komplizierter herausstellt, als man vermuten mag. Von knapp 10 Angeboten gab es im Durchschnitt eine einzige Rückmeldung, ein denkbar schlechter Schnitt, sodass es langsam eng wird, da mein Mitbewohner spätestens Mitte Februar einziehen muss. Der erste Besichtigungstermin ist für Anfang Januar angesetzt - mal sehen, ob sich bis dahin noch etwas Anderes ergibt...
Ansonsten gibt es derzeit nicht allzu viel Neues zu berichten - den neuen Auftritt der Germanwings haben sicherlich viele von Euch in den Medien mitverfolgen können und ich muss echt sagen, dass das Konzept auf mich als Passagier recht ansprechend wirkt. Wollen wir mal hoffen, dass die anderen Passagiere das in Zukunft auch so sehen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Sobald es wieder etwas Neues zu berichten gibt, werde ich mich natürlich melden.
Mittwoch, 21. November 2012
Die Königin der Lüfte - Boeing 747-8i
Ein etwas unregelmäßiger Rhythmus hat sich bei mir eingeschlichen, was das Verfassen neuer Posts angeht. Dies liegt zum einen daran, dass es derzeit keinerlei neue Entwicklungen bezüglich meines Schulungsstartes in Bremen gibt - zum anderen ist dies der Tatsache geschuldet, dass ich arbeitsmäßig im Moment recht gut versorgt bin, sodass ich nicht allzu häufig die Zeit finde, ein paar Zeilen für Euch zu schreiben.
Heute allerdings hatte ich einen freien Tag und da die Lufthansa derzeit ihre neueste Errungenschaft, die Boeing 747-8i, auf einer Werbekampagne durch Deutschland einsetzt, konnte ich den heutigen Tag dazu nutzen, den angekündigten Besuch der "Königin der Lüfte" in Düsseldorf live mitzuverfolgen. Im Folgenden findet Ihr ein paar Eindrücke des heutigen Tages:
Heute allerdings hatte ich einen freien Tag und da die Lufthansa derzeit ihre neueste Errungenschaft, die Boeing 747-8i, auf einer Werbekampagne durch Deutschland einsetzt, konnte ich den heutigen Tag dazu nutzen, den angekündigten Besuch der "Königin der Lüfte" in Düsseldorf live mitzuverfolgen. Im Folgenden findet Ihr ein paar Eindrücke des heutigen Tages:
Donnerstag, 1. November 2012
Ein Silberstreif(en) am Horizont
Wie dem ein oder anderen vielleicht aufgefallen sein dürfte, hat sich in den letzten Tagen das Aussehen des Blogs ein wenig verändert. Dies liegt darin begründet, dass es bis zu einem möglichen Lehrgangsstart noch ein wenig dauern wird und ich bis dahin eine angemessene Alternative gefunden habe.
Vor knapp 3 Wochen machte mich eine Bekannte darauf aufmerksam, dass sowohl Lufthansa Cityline, als auch Germanwings derzeit Flugbegleiter suchen. Mit diesem Wissen betrieb ich dann erst einmal ein wenig Recherche und stellte fest, dass ich die Wahl hatte zwischen Köln/Bonn und Stuttgart bei Germanwings oder Frankfurt und München bei der Cityline. Vor dem Hintergrund, dass ich zumindest ein bisschen in der Nähe meiner Familie sein möchte, bewarb ich mich also bei Germanwings für die Station Köln/Bonn. Kurze Zeit später wurde mir bestätigt, dass meine Bewerbung bearbeitet werde und ich in Kürze weitere Informationen erhalte. An dieser Stelle möchte ich einmal kurz den Bewerbungsablauf bei der Germanwings skizzieren:
1. Onlinebewerbung
2. Onlinetest
3. Assessmentcenter
Der gesamte Prozess teilt sich auf drei verschiedene Phasen auf, begonnen bei der Onlinebewerbung. Knapp zwei Tage nach der Bewerbung gibt es eine Rückmeldung per E-Mail, in der auch ein Link zu einem Onlinetest enthalten ist. Dieser Test beinhaltet diverse Fragen zu Geographiekenntnissen, Englisch und Allgemeinwissen, sowie ein wenig Mathematik und beansprucht etwa 20 Minuten Eurer Zeit. Wichtig ist, dass jeder Themenblock eine eigene Zeitbegrenzung von 5 Minuten hat, sodass ein Schummeln mit Google in der Regel nicht möglich sein sollte.
Ist dieser Test beendet, so darf man etwa 4 bis 5 Tage auf ein Ergebnis warten, welches wieder per E-Mail mitgeteilt wird. Sollte der Onlinetest positiv ausgefallen sein, folgt eine Einladung zum Assessmentcenter.
So kam es, dass ich nach meinem erfolgreichen Onlinetest bloß eine Woche warten musste, bis ich am Assessmentcenter in Stuttgart teilnehmen konnte.
Dies bedeutete natürlich für mich, dass ich früh aufstehen musste, da der Beginn für 10:00 Uhr angesetzt war und ich noch entsprechend anreisen musste. So war ich also bereits um 2:30 Uhr auf den Beinen, um die Bahnfahrt - diesmal sogar ohne Komplikationen - antreten zu können. Wie geplant, kam ich um 9:00 Uhr am Hotel an, in dem das Assessment Center stattfinden sollte und traf dort auf zwei Kandidatinnen, die ebenfalls bei der Lufthansa auf den Ausbildungsbeginn oder die Fortführung der Ausbildung warten, was natürlich dann auch reichlich Gesprächsstoff für die einzelnen Pausen bot.
Pünktlich um 10:00 Uhr begann das Assessment Center, zunächst mit einem kleinen Überblick über den Tagesablauf, dann bereits mit dem ersten Test.
Der erste Test ähnelt sehr dem Onlinetest: Auch hier ging es um Geographiekenntnisse und Allgemeinwissen, sowie um Englischkenntnisse, auf die besonders Wert gelegt wird. Der Großteil des Textes läuft über Multiple Choice, lediglich bei Englisch, sowie einem Geographieteil wurden eigene Antworten gefordert. Insgesamt umfasst der Test 5 oder 6 Seiten Din A4, die man innerhalb einer Stunde bearbeiten sollte. Wer früher fertig war, der hatte natürlich dann länger Pause - nicht weiter verwunderlich, dass ich bereits nach 20 Minuten abgegeben habe und damit nicht einmal der Erste war. Dennoch war der Test definitiv mehr als machbar.
Nach diesem Test gab es eine Präsentation über das Unternehmen, während im Nebenraum die Tests ausgewertet wurden - 75% mussten mindestens korrekt sein, um zur nächsten Testrunde antreten zu dürfen. Einige Zeit später lagen die Ergebnisse dann vor, für 5 Kandidaten / Kandidatinnen war der Tag an dieser Stelle bereits vorbei, allerdings hat man im Gegensatz zur Bewerbung als Pilot hier einmal im Jahr die Chance, sich erneut zu bewerben. Vielleicht reicht es also für diese Kandidaten im nächsten Jahr...
Für die übrigen Kandidaten - alle (angehenden) Lufthanseaten waren noch im Rennen - ging es somit in die nächste Runde: Eine Flipchartpräsentation stand an, in der man darlegen sollte, warum man gerne für Germanwings arbeiten wolle. Um die Schwierigkeit ein wenig zu erhöhen, sollte diese Präsentation auf Englisch gehalten werden, Vorbereitungszeit 20 Minuten, maximale Vortragslänge 3 Minuten.
Mit dieser Aufgabenstellung wurden wir dann 20 Minuten alleine gelassen, bevor die Gruppe dann in zwei weitere Gruppen geteilt wurde, damit das Prozedere nicht allzu viel Zeit in Anspruch nahm. Die Präsentation lief in unserer Gruppe für fast jeden wirklich gut, Nervosität ist ganz normal, bloß sollte der Inhalt dann auch stimmig sein und auch auf das Englische wurde Wert gelegt. So kam es, dass nach dieser Testrunde weitere 5 Kandidaten / Kandidatinnen nach Hause fahren mussten, bevor es für den Rest in die letzte und somit entscheidende Runde ging: Die Einzelgespräche standen an und noch immer waren die (angehenden) Flugschüler alle im Rennen.
Wir drei wurden dann auch direkt als erstes in die Einzelgespräche geholt, bevor die anderen Kandidaten sich damit auseinandersetzen durften. Verglichen mit der Firmenqualifikation und dem dortigen Interview war das Einzelgespräch für Germanwings wesentlich harmloser, bereits nach 5 Minuten waren wir wieder entlassen. Nach dem Interview mussten wir dann noch einige Zeit warten, bis alle fertig waren. Anschließend musste sich noch ein weiterer Kandidat verabschieden, bevor der Rest von uns die Zusage bekam.
Im weiteren Verlauf folgte dann noch eine Präsentation zu Gehältern, Schulung, Urlaubstagen, etc., bevor wir alle mit einem kleinen Stapel an Unterlagen entlassen waren - planmäßiger Lehrgangsstart für mich ist der 11. März 2013 und ab dem 03. Mai 2013 soll ich bereits im Liniendienst der Germanwings ab Köln/Bonn fliegen, mit einem hübschen silbernen Streifen auf der Uniform.
Vor knapp 3 Wochen machte mich eine Bekannte darauf aufmerksam, dass sowohl Lufthansa Cityline, als auch Germanwings derzeit Flugbegleiter suchen. Mit diesem Wissen betrieb ich dann erst einmal ein wenig Recherche und stellte fest, dass ich die Wahl hatte zwischen Köln/Bonn und Stuttgart bei Germanwings oder Frankfurt und München bei der Cityline. Vor dem Hintergrund, dass ich zumindest ein bisschen in der Nähe meiner Familie sein möchte, bewarb ich mich also bei Germanwings für die Station Köln/Bonn. Kurze Zeit später wurde mir bestätigt, dass meine Bewerbung bearbeitet werde und ich in Kürze weitere Informationen erhalte. An dieser Stelle möchte ich einmal kurz den Bewerbungsablauf bei der Germanwings skizzieren:
1. Onlinebewerbung
2. Onlinetest
3. Assessmentcenter
Der gesamte Prozess teilt sich auf drei verschiedene Phasen auf, begonnen bei der Onlinebewerbung. Knapp zwei Tage nach der Bewerbung gibt es eine Rückmeldung per E-Mail, in der auch ein Link zu einem Onlinetest enthalten ist. Dieser Test beinhaltet diverse Fragen zu Geographiekenntnissen, Englisch und Allgemeinwissen, sowie ein wenig Mathematik und beansprucht etwa 20 Minuten Eurer Zeit. Wichtig ist, dass jeder Themenblock eine eigene Zeitbegrenzung von 5 Minuten hat, sodass ein Schummeln mit Google in der Regel nicht möglich sein sollte.
Ist dieser Test beendet, so darf man etwa 4 bis 5 Tage auf ein Ergebnis warten, welches wieder per E-Mail mitgeteilt wird. Sollte der Onlinetest positiv ausgefallen sein, folgt eine Einladung zum Assessmentcenter.
So kam es, dass ich nach meinem erfolgreichen Onlinetest bloß eine Woche warten musste, bis ich am Assessmentcenter in Stuttgart teilnehmen konnte.
Dies bedeutete natürlich für mich, dass ich früh aufstehen musste, da der Beginn für 10:00 Uhr angesetzt war und ich noch entsprechend anreisen musste. So war ich also bereits um 2:30 Uhr auf den Beinen, um die Bahnfahrt - diesmal sogar ohne Komplikationen - antreten zu können. Wie geplant, kam ich um 9:00 Uhr am Hotel an, in dem das Assessment Center stattfinden sollte und traf dort auf zwei Kandidatinnen, die ebenfalls bei der Lufthansa auf den Ausbildungsbeginn oder die Fortführung der Ausbildung warten, was natürlich dann auch reichlich Gesprächsstoff für die einzelnen Pausen bot.
Pünktlich um 10:00 Uhr begann das Assessment Center, zunächst mit einem kleinen Überblick über den Tagesablauf, dann bereits mit dem ersten Test.
Der erste Test ähnelt sehr dem Onlinetest: Auch hier ging es um Geographiekenntnisse und Allgemeinwissen, sowie um Englischkenntnisse, auf die besonders Wert gelegt wird. Der Großteil des Textes läuft über Multiple Choice, lediglich bei Englisch, sowie einem Geographieteil wurden eigene Antworten gefordert. Insgesamt umfasst der Test 5 oder 6 Seiten Din A4, die man innerhalb einer Stunde bearbeiten sollte. Wer früher fertig war, der hatte natürlich dann länger Pause - nicht weiter verwunderlich, dass ich bereits nach 20 Minuten abgegeben habe und damit nicht einmal der Erste war. Dennoch war der Test definitiv mehr als machbar.
Nach diesem Test gab es eine Präsentation über das Unternehmen, während im Nebenraum die Tests ausgewertet wurden - 75% mussten mindestens korrekt sein, um zur nächsten Testrunde antreten zu dürfen. Einige Zeit später lagen die Ergebnisse dann vor, für 5 Kandidaten / Kandidatinnen war der Tag an dieser Stelle bereits vorbei, allerdings hat man im Gegensatz zur Bewerbung als Pilot hier einmal im Jahr die Chance, sich erneut zu bewerben. Vielleicht reicht es also für diese Kandidaten im nächsten Jahr...
Für die übrigen Kandidaten - alle (angehenden) Lufthanseaten waren noch im Rennen - ging es somit in die nächste Runde: Eine Flipchartpräsentation stand an, in der man darlegen sollte, warum man gerne für Germanwings arbeiten wolle. Um die Schwierigkeit ein wenig zu erhöhen, sollte diese Präsentation auf Englisch gehalten werden, Vorbereitungszeit 20 Minuten, maximale Vortragslänge 3 Minuten.
Mit dieser Aufgabenstellung wurden wir dann 20 Minuten alleine gelassen, bevor die Gruppe dann in zwei weitere Gruppen geteilt wurde, damit das Prozedere nicht allzu viel Zeit in Anspruch nahm. Die Präsentation lief in unserer Gruppe für fast jeden wirklich gut, Nervosität ist ganz normal, bloß sollte der Inhalt dann auch stimmig sein und auch auf das Englische wurde Wert gelegt. So kam es, dass nach dieser Testrunde weitere 5 Kandidaten / Kandidatinnen nach Hause fahren mussten, bevor es für den Rest in die letzte und somit entscheidende Runde ging: Die Einzelgespräche standen an und noch immer waren die (angehenden) Flugschüler alle im Rennen.
Wir drei wurden dann auch direkt als erstes in die Einzelgespräche geholt, bevor die anderen Kandidaten sich damit auseinandersetzen durften. Verglichen mit der Firmenqualifikation und dem dortigen Interview war das Einzelgespräch für Germanwings wesentlich harmloser, bereits nach 5 Minuten waren wir wieder entlassen. Nach dem Interview mussten wir dann noch einige Zeit warten, bis alle fertig waren. Anschließend musste sich noch ein weiterer Kandidat verabschieden, bevor der Rest von uns die Zusage bekam.
Im weiteren Verlauf folgte dann noch eine Präsentation zu Gehältern, Schulung, Urlaubstagen, etc., bevor wir alle mit einem kleinen Stapel an Unterlagen entlassen waren - planmäßiger Lehrgangsstart für mich ist der 11. März 2013 und ab dem 03. Mai 2013 soll ich bereits im Liniendienst der Germanwings ab Köln/Bonn fliegen, mit einem hübschen silbernen Streifen auf der Uniform.
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